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Winter in der Tuerkei

Dieser Beitrag wurde von Paul Amann am veröffentlicht.

Da unsere Lady dieses Jahr im Wasser blieb haben wir uns natuerlich riesig darauf gefreut Sylvester in der Tuerkei  verbringen zu koennen. Als sich dann noch Freunde bei uns angemeldet haben war die Freude gleich doppelt so gross.

Nach der stressigen Vorweihnachtszeit hatten wir ein paar Tage Erholung auch bitter noetig. Am 27. Dezember ging  unser Flieger nach Dalaman.

….in unserer kleinen Marina wurden wir sofort wieder herzlich empfangen und wir fuehlten uns auch sofort wieder heimisch. Das Wetter war zwar durchwachsen, aber teilweise war es sogar moeglich mal eine halbe Stunde im Bikini draussen zu liegen. Wir haben aber auch nichts anders erwartet. Wir wollten ja nicht segeln, sondern einfach auf dem Boot wohnen und uns das Land und die Kultur ein wenig anschauen.

Im Winter ist die Gastfreundschaft hier noch groesser als im Sommer. Man hat das Gefuehl die Menschen freuen sich einen  Touristen zu sehen, sie haben die Muse und nehmen sich Zeit fuer uns. An jeder Ecke wurden wir zu einem Tee eingeladen. Viele Lokale und Laeden und auch der Markt  haben geoeffnet. Die Tuerken sitzen vor ihren Laeden und verkaufen solange jemand vorbeikommt und wenn niemand mehr kommt wird miteinander geredet und Tee getrunken. Im Winter ist Orangenzeit ueberall findet man Orangenbaeume mit praechtigen reifen Orangen.  Wir haben jeden Tag einen grossen Rucksack frische Orangen, mindestens 10- 12 Stueck, auf dem Markt für gerade mal 1,00 bis 2,00 EUR gekauft und frisch gepressten Orangensaft getrunken.

…und falls es jemand interessiert, wir haben ein super gutes Restaurant gefunden. Das Pasa Kebab in Fethjye. Ein total unscheinbares Restaurant mit richtig tuerkischem Essen. Total zu empfehlen!!

Sylvester haben wir in unserer Yes Marina im Restaurant mit typisch tuerkischer Musik und Bauchtanz bei einem leckeren 9 Gaenge Menue gefeiert. War ein echtes Erlebnis. Ich glaube wir waren die einzigen Auslaender und auch die einzigen Gaeste die Wein und Bier getrunken haben. Die Einheimischen trinken egal ob Mann oder Frau Raki mit Wasser oder eben Tee.

Am 1. Januar hat es nur einmal geregnet und zwar durchgehend. Wir haben aber diesen Tag sehr sinnvoll genutzt und haben uns im Hamam-Bad verwoehnen lassen…daran koennte man sich gewoehnen….

Am 2. Januar haben wir mit unseren Freunden dann einen Taxibus mit Fahrer gemietet um uns einwenig die Umgebung von Fehtiye zeigen zu lassen. Wir wanderten zu den Felsgraebern von Tlos und wurden mit einem wunderschoenen Ausblick belohnt. Wir konnten sogar ein Stueck in die Schlucht von Saklikent hineinwandern…..und wir waren die einzigen. Kaum vorstellbar wie es hier im Sommer von Touristen wimmelt.   Es war herrlich den Strand von Oeluedeniz mal im Winter ohne Touristen zu sehen. Ein herrlicher Strand mit sagenhafter Natur. Schade dass dieser Strand dem Tourismus zum Opfer gefallen ist. Letzte Station war dann die verlassenen Stadt von Kayakoey. Die Stadt war bis 1923 von ca. 25.000 Griechen besiedelt, die dann vertrieben wurden. Die Stadt ist seither nicht mehr bewohnt. Vielleicht fuenf Familien wohnen hier noch der Rest der Stadt besteht aus Ruinen.

…..Uns haben die zwei Wochen in der Winterzeit sehr gut gefallen.

…..und ich glaube unserem Besuch auch.

Wir haben jetzt eine Durststrecke ohne Boot bis zum 21. April vor uns. Dann geht es vorerst zurueck nach Griechenland mit Ziel Korfu, bevor wir dann Mitte Juli weiter wollen Richtung Festland von Spanien…Inschallaa

 

 

 

 

 

 

 

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