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…..wir sind dann mal wieder weg

Dieser Beitrag wurde von Cornelia Amann am veröffentlicht.

Letzten Montag hiess es endlich mal wieder Koffer packen für zwei Monate und ab auf`s Schiff!!!!

Die ersten zwei Tage waren wir beschaeftigt mit putzen und reparieren, obwohl wir unsere Lady ganz ordentlich vorgefunden haben. Das groesste Problem in Praia ist der wundervolle Sandstrand direkt vor der Tuere. Der Sand bahnt sich seinen Weg ins Innere in die hinterste Ritze des Schiffes, man hat keine Chance dies aufzuhalten. Dieses Mal war es im Schiffsinneren wenigstens nicht feucht und somit hatten wir auch keine Probleme mit Schimmel. Nachdem Paul dann auch noch den Motor unserer elektrischen Toilette repariert hat (die Stimmung war in dieser Phase nicht so toll!) waren die wichtigsten Punkte unserer Todoo-Liste abgearbeitet und wir bereit fuer unseren Besuch Rainer und Manu (vielleicht erinnert ihr euch, sie haben letzes Jahr bei uns in der Karibik geheiratet).

Wir wollen zusammen nochmal ein wenig Inselhopping machen und wandern. Zu erst erkundeten wir aber die Insel Terceira mit dem Mietwagen. Wer mal nach Terceira kommt und nicht gerade lauffaul ist sollte unbedingt den Rundwanderweg „Mysterius Negros“ laufen. Man wandert und klettert!!!! durch eine wunderschoene Landschaft. Wir sind uns vorgekommen wie im Dschungel und man hat das Gefuehl hier wurde der Film „Yurassic Park“ gedreht. Einfach nur zu empfehlen.

 

Nachdem ein Tiefdruckgebiet sich doch etwas weit nach Sueden ausbreitet und die Azoren streift haben wir uns entschlossen gleich am anderen Morgen nach Sao Jorge zu segeln. Bereits um halb fuenf in der frueh hat der Wecker geklingelt. Wir haben ueber 60 sm vor uns und wir bekommen nur einen Platz in der kleinen Marina, wenn wir frueh genug da sind, und….. Plan B haben wir KEINEN. Hier sind die Marinas relativ klein und natuerlich auch sehr schnell voll. Wie schon so oft hatten wir den Wind direkt von vorne, also musste der Motor uns helfen moeglichst schnell nach Velas zu kommen. Im Paeckchen neben einer wunderschoenen Najad haben wir dann noch einen Platz bekommen (Paul hat mal wieder das Gefuehl am Ende der Nahrungskette leben zu muessen neben so einem schoenen Schiff). Das Anlegen war allerdings ein bisschen problematisch in dem engen Hafen, nachdem Paul bemerkt hat, dass das Bugstrahlruder seine Dienste verweigert. Naja, dann haben wir halt wieder einen Punkt mehr zu reparieren auf der Todoo Liste, ist ja nocht so schlimm, wir haben ja Rainer dabei und der ist ja schliesslich Elektriker. Er hat das Problem auch sehr schnell erkannt, es war „nur“ der Schalter vom Bedienpanel. Auch dieser hat die extreme Feuchtigkeit auf den Azoren nicht ueberlebt. Unser Nachbar (die Najad) hat unser Problem mitbekommen, er konnte uns mit einem provisorichen Schalter aushelfen, er hatte mehrere zur Auswahl an Bord. Vielen Dank an dieser Stelle an die SY TANIWANI. Der Einbau war fuer Rainer nur noch Formsache, sieht wieder aus wie neu. Jetzt gib es aber wirklich nichts mehr zu reparieren (bestimmt nur vorlaeufig).
Wir haben beschlossen die Lady hier in Hafen zu lassen quasi als Basislager, zu chillen, zu wandern, und mit der Faehre die Nachbarinseln Pico und Fajal zu besuchen. Wer allerdings mit Rainer in den Urlaub geht kann das Wort chillen getrost aus seinem Wortschaftz streichen, chillen ist nicht, nix mit „Barfussroute“ Wanderstiefel sind angesagt. Wenn das Wetter mitmacht will Rainer mit uns unbedingt auf den Pico (2.361 meter der hoechste Berg in ganz Portugal) hoch klettern. Wait and see….. Ich kann nur hoffen, dass am Schiff nocheinmal etwas kaputtgeht und ich deshalb statt klettern reparieren muss….

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Ein Gedanke zu „…..wir sind dann mal wieder weg

  1. Otto Stobeck

    Hallo Conni, hallo Paul, schön wieder von Euch zu hören/lesen
    Gruß aus dem bayerischen Wald von Otto ( der mit dem Kat Lagoon in der Türkei mit
    dem Abendessen der viele Mücken.

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