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„time to say good bye“

Dieser Beitrag wurde von Paul Amann am veröffentlicht.

Am Samstag Abend heisst es dann „Time to say good bye“ Wir hatten ein sehr schoenes Jahr in der Yes-Marina. Wir brauchen keine Luxusmarina um uns wohlzufuehlen, die Freundlichkeit und die Hilfsereitschaft die wir dort erfahren durften war uns viel wichtiger. Danke Cetin, danke Osman und allen Mitarbeitern der Yes Marina.

…und Danke auch an Soner Arslan (der Mann fuer Schiffstechnik in allen Faellen), der fuer uns viele unloesbare Probleme geloest hat.

Vielleicht sehen wir uns in ein paar Jahren wieder.

Inshalah!!!

Das Ausklarieren verlief total unproblematisch.

Am Abend haben wir im Marina-Restaurant das letzte Steak genossen.

Kuenftig wird es wohl eher Zaziki und Mousaka geben.

Aber wir freuen uns auf Griechenland!!!

Am Sonntag frueh um 4:45 klingelt auch schon der Wecker. Wir legen ab Richtung Griechenland. Ist ganz schoen kalt da draussen auf dem Meer. Der Wind schiebt uns nach Symi, die Fahrt ist ganz schoen schaukelig. Gegen Mittag hatte ich dann die suuuper Idee eine Suppe zu kochen, die hat allerdings nur Paul geschmeckt hat. Ich haette fast mein Fruehstueck den Fischen geschenkt. Also Seebeine sind mir noch nicht gewachsen in diesem Jahr.

Nach elf Stunden Fahrt kommen wir dann endlich in Symi an.

….und es ist einfach nur schoen hier. Die ganzen Strapazen der Ueberfahrt sind vergessen.

So!….und jezt sind wir mal auf die Einklarierungsprozedur gespannt. Wir sind ja von der „Purpurmond“ schon vorgewarnt. Also die Eeinklarierung ist zuerst einmal ein richtiges Fitnesstraining, von einer Seite des Hafens zur anderen, einmal zur Polizei, dann zum Zoll, dann zur Hafenpolizei, zurueck zur Bank und dann wieder zur Hafenpolizei. Aber dann…………Heute Mittag um 12:00 haben wir alle Einreisedokumente zusammen, das heisst wir koennen weiterreisen. Jipiiih!!! wir sind wieder in Europa!

Aber es gibt hier auch noch ein Problem, das sehr sehr frustrierend ist. Taeglich kommen hier etwa 100 bis 150 Fluechtlinge an. Sie uebernachten teilweise vor der Polizeistation auf dem Fussboden in Schlafsaecken im Freien, und warten auf den Weitertransport. Fuer Griechenland ist das ein riessiges Problem, denn die Leute muessen irgendwo schlafen und brauchen etwas zu essen. Uns wird bewusst, dass es etwas ganz anderes ist, so etwas in den Medien zu verfolgen, oder so etwas mit eigenen Augen zu sehen.

Aber solche Probleme werden uns auf unserer Reise vermutlich immer wieder verfolgen.-fuer uns Europaeer kann sowas auch eine heilende Wirkung haben, da wir feststellen wie gut es uns geht!!

Nach der heutigen Wettervorhersage werden wir vermutlich Morgen wieder eine schaukelige Ueberfahrt zur naechsten Insel in Kauf nehmen muessen. So ist es halt.

 

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Ein Gedanke zu „„time to say good bye“

  1. Karl'e

    Kopf hoch ihr Zwei!
    Wir kennen da jemand der würde in diese Situation folgendes sagen:
    „Alles wird Gut“

    Lasst euch nicht unter kriegen und denkt daran, auch die Fische brauchen mal ein Frühstück !

    Grüße
    Isolde und Karl’e

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