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Porto Kayio

Dieser Beitrag wurde von Paul Amann am veröffentlicht.

nach zwei Tagen Karibikfeeling ziehen wir weiter an den zweiten Finger des Peloponnes, das Gebiet der Mani. Die Kueste ist dort wunderschoen bewaldet. Wir ankern vor dem kleinen Doerfchen Porto Kayio, das in einer geschuetzten Bucht liegt. Die Haeuser dort sind nicht mehr im typischen blau weissen Stil gebaut, es sind Steinhaeuser oder besser gesagt Steintuerme, und je hoeher der Turm, desto einflussreicher die Familie. Die Haeuser, bzw. Festungen sind zum Teil verfallen und werden inzwischen von reichen Athenern renoviert und als Feriendomizil genutzt. Im Dorf selber gibt es ausser ein paar Haeusern und drei Tavernen nichts. An Einkaufen ist nicht zu denken. So leben wir inzwischen von unseren Reserven. Die letzten Eier habe ich vor zwei Tagen zu einem Hefezopf verarbeitet. War echt lecker Hmmm. Das Bier ist aus (Katastrophe fuer den Skipper), die Butter reicht noch fuer zwei Tage (dies wiederum ist fuer den Skipper nicht so schlimm es gibt ja noch Wurst), Obst und Gemuese gibt es schon lange nicht mehr, ausser einer halben Zwiebel. Also verbrauchen wir so langsam unsere Dosen, die muessen ja auch mal gegessen werden. Mit Landgang war gestern nichts drin. Bei 30 Knoten Wind verlassen wir unsere Lady nicht und es ist Nachtwache angesagt! Es hat dann auch fast die ganze Nacht durchgeblasen. Heute frueh um halb fuenf ist der Wind dann auch endlich schlafen gegangen…..und wir auch. Gott sei Dank der Anker hat gehalten.

Die Leute hier sind sehr gastfreundlich! Heute frueh waren wir in der Taverne um mal wieder an unsere Mails und Handynachrichten ranzukommen. Wir haben vier Kaffeefrappe getrunken. Als wir bezahlen wollten sagte die Wirtin nur, das geht aufs Haus. Mit einem schlechten Gewissen sind wir zurueckgefahren und haben uns vorgenommen heute Abend dort zu essen und es mit Trinkgeld wieder gutzumachen. Wo bekommt man heute noch vier Kaffe geschenkt?

Jetzt muss ich aber noch ein Lob los werden, ein Lob an das Team der Wetterwelt. Wir bekommen die Wetterdaten entweder per Funk oder uebers Internet. Wir kommen also in der Regel immer an die Gribfiles ran. Und die Daten sind absolut verlaesslich. Wir wissen was auf uns zukommt und koennen uns somit auf das Wetter einstellen und den Toern entsprechend planen. Super Arbeit. Danke!

 

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