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Kioni und Meganisi

Dieser Beitrag wurde von Paul Amann am veröffentlicht.

Wir sind wieder mal Fruehaufsteher!

Um 5:30 gehts los in die ionische Inselwelt. Unser naechstes Ziel ist Kioni auf Ithaka, die Heimat von Odysseus. Kioni hat uns schon auf unseren ersten Segeltoerns vor 13 Jahren besonders gut gefallen. Kioni ist ein bisschen wie Symi nur kleiner und ruhiger. Die Haeuser schmiegen sich an den Haengen um die Bucht herum. Am anderen Morgen machen wir eine Wanderung, wir kommen uns vor wie Bergziegen, nur der Geissenpeter fehlt. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Die Leute leben vom Tourismus und ihnen ist es egal ob sie mit einem Euro oder mit dem Drachmen bezahlen. Entgegen dem ersten Tag wird es am zweiten Tag richtig voll im kleinen Hafen und es ist wiedermal Hafenkino angesagt. Wir haben das Gefuehl wir koennen immer noch was dazulernen!! Oder auf jeden Fall lernen wir neue Ankermanoever. Z. B. man nehme den Anker, inclusiv 50 Meter Kette, befoerdere alles ins Dingi und beginne kraeftig zu rudern. Das Schiff ist derzeit bereits fest mit Heckleinen an der Pier. O.k. wenn man zufreiden ist wenn der Anker mit Kette ca. 1 Meter vor dem Schiff liegt ist das eine super Methode. Aber der Skipper hatte keine Chance das Dingi aufgrund des Gewichtes der Kette auch nur einen Meter vom Schiff weg zu bewegen. Nach einer Stunde hat er den Versuch abgebrochen und das Hafenkino ist zu Ende. Der Skipper hat seine Ankermethode nochmals neu ueberdacht und hat sich an die herkoemmlichen Ankermanoever erinnert, was dann auch super geklappt hat. Schade (für dei Zuschauer) der Film ist zu Ende.

Dann geht es weiter nach Meganisi und wow, endlich koennen wir mal die Segel auspacken und die ganzen 18 sm segeln. Meganisi ist eine stark zerklueftete Insel, auf der man bei jeder Wetterlage ein Plaetzchen findet. In der Ambelaki finden wir dann auch eine schoenen Unterschlupf und koennen endlich mal ausgiebig baden. (Manche, dem Skipper sind solche Temperaturen viel zu kalt). Inzwischen hat das Wasser auch schon 20 Grad. In der ersten Einbuchtung der Ambelaki lag vor 13 Jahren das Wrack eines Holzschiffes …..und es liegt tatsaechlich immer noch da (Bilder folgen). Unglaublich!

Zur Zeit liegen wir ganze 2 sm weiter in der naechsten Bucht Spilia vor Mooringleinen, es ist starker Wind mit fast 30 Knoten angesagt. Hier betreibt ein sehr netter geschaeftstuechtiger Grieche ein gutes Restaurant und bietet Schwimmstege mit Mooringleinen an. Auch das gibt es in Griechenland!

 

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